2018

Trio Macchiato:  "Azzuro" einmal ganz anders

 

Samstag, 17. November 2018 im Evangelischen Gemeindehaus

 

Im grauen Novembereinmal ans Mittelmeer. Das tut gut. Das Trio Macchiato nahm 70 Zuhörer bei einem Konzert im Lütjenburger Gemeindehaus zumindest musikalisch mit auf die Reise in den Süden. Das kam gut an.

 

Sie starteten auf Einladung des kleinen Kulturkreises Lütjenburg in Marseille in Frankreich, machten Station in Italien, landeten schließlich auf dem Balkan. Zwischendurch ein Abstecher nach Paris oder in die Tiefen des Allgäus. Jana Mishenina (Geige), Jakob Neubauer (Akkordeon) und Henry Altmann (Kontrabass) legten einen rasanten, manchmal sentimentalen Klangteppich über die mediterrane Landkarte. Ihre Interpretation von "Azzuro", dem Hit des Sängers Adriano Celentano gelang mit Sanftmut und Ruhe. Eine Stimmung, die viel besser als das Original zu dem Lied passt, das von Tagträumen und Fernweh an einem Sommertag in Italien erzählt. 

 

Traurigkeit überwog bei "Hiho de la Luna" (spanisch: Kind des Mondes), ein Stück das Ende der 90er-Jahre in Deutschland auf Platz eins der Hitparaden stand. Es erzählt die Geschichte eines Kindes in Andalusien, dessen Vater die Mutter ersticht, weil es nicht dunkelhäutig, sondern weiß wie der Mond war.

 

Da auch James Bond in den Mittelmeerraum fuhr, zum Beispiel im Film "Liebesgrüße aus Moskau", spielte das Trio eine Hommage an den Spion ihrer Majestät auf seiner Reise im Orient-Express.

 

Henry Altmann stammt aus dem Allgäu. Und für ein Musikstück kehrte er in seine Heimat zurück. Unter dem Beifall des Publikums spielte das Trio klassische bayrische Volksmusik inklusive Jodeln und einem Almhut auf dem Kopf.

 

Das Trio Macchiato versteht sich als Vertreter des toleranten Weltbürgertums. Die Lebensstationen der drei heißen Moskau, St. Petersburg, London, Paris, New York, Frankfurt oder Hamburg. Ihre unbeschwerte Musikreise strahlt daher auch eine Botschaft aus. Europa ist schön und vielfältig. Henry Altmann: "Wenn die Grenzen wieder da sind, werden viele merken, dass das nicht schön ist."

 

Text:   Hans-Jürgen Schekahn                                      Fotos:  (c) Jürgen Peters                            (zum Vergrößern anklicken)

 

Hamburger Ratsmusik: "Fürstliches - Musik von Joseph Haydn und seinen Freunden"

 

Freitag, 7. September 2018  im Herrenhaus Gut Helmstorf bei Lütjenburg

 

Die Hamburger Ratsmusik: ein Ensemble mit 500-jähriger Geschichte.

Es wurde wieder auferweckt im Jahre 1991 von der Gambistin Simone Eckert, die mit dem Ensemble in Deutschland und vielen Ländern Europas konzertiert und 2006 sowie 2010 mit dem Echo Klassik ausgezeichnet wurde. 2016 wurde die Hamburger Ratsmusik mit dem RITTER-Preis geehrt. 2017 und 2018 folgten die Musiker Einladungen nach Oxford / GB, Boston / USA und China.

Im Herrenhaus Helmstorf wird ein Programm unter dem Namen „Fürstliches – Musik von Joseph Haydn und seinen Freunden“ dargeboten. Neben dem Baryton, einem besonders raren Streichinstrument, das mit zusätzlichen Resonanzsaiten ausgestattet ist und das auch gezupft werden kann und das Nikolaus I. Fürst von Esterházy besonders liebte, wird die fürstliche Musik auf der Viola da Gamba (Simone Eckert), der Barockvioline (Christoph Heidemann, Bettina Ihrig), der Barockviola (Bettina Ihrig) und dem Barockvioloncello (Dorothee Palm) vorgetragen.

 

Der Rahmen passte perfekt zur Musik. Die Ansprache des Hausherrn vorweg auch. Da man nah an den Musikern saß, wurde man unmittelbar Zeuge ihrer Spielfreudigkeit, ihres lebendigen Miteinander beim Musizieren.

Die Bühnenpräsenz der Simone Eckert fand ich beeindruckend. Sie nahm das Publikum sehr wach wahr, lächelte sehr charmant, nahm auch jeden Mit-Musiker wach wahr, besitzt eine Durchlässigkeit für die Musik – die geht bei ihr durch Herz und Körper, das war gut zu sehen.

Die Auswahl der Stücke hat mir auch gut gefallen, der Wechsel: Quartett, Duett, Terzett. Schön das wache Zuspiel bei den Rondos mit Blickkontakt und einer Fröhlichkeit, man kann sagen Witz, Humor - oder Spaß. Das Baryton war natürlich für fast alle etwas ganz Neues, auch interessant im Klang; hier waren die Zupfpointen recht witzig. Aber mir persönlich hat die Viola da Gamba noch besser gefallen.

 

Persönliche Eindrücke von Helga Sielmann                      Fotos:  (c) Jürgen Peters                (zum Vergrößern anklicken)

 

Kulturfahrt nach Ludwigslust

 

Samstag, 1. September 2018

 

Pünktlich um 7 Uhr begann auf dem Gildenplatz für 37 Mitglieder und Gäste des Kleinen Kulturkreises die von Frau Ortrud Zenner wieder hervorragend organisierte eintägige Kulturfahrt – diesmal nach Ludwigslust.

 

Ludwigslust wurde im 18. Jahrhundert, also vor knapp 300 Jahren, in einem Guss erbaut. Es gab hier einmal das Gut und Dorf Klenow. Der Ort wurde im Dreißigjährigen Krieg zur Wüstung. Prinz Christian Ludwig, ab 1747 regierender Herzog im (Teil-) Herzogtum Mecklenburg-Schwerin, ließ an dieser Stelle von 1731 bis 1735 ein einfaches Jagdhaus erbauen und gab ihm 1754 den Namen Ludwigslust. Sein Nachfolger, Herzog Friedrich (der Fromme), verlegte 1763 bis 1765 Residenz und Hofhaltung (nicht aber die Regierungsbehörden) aus Schwerin hierher. Danach entwickelte sich der Ort nach wohldurchdachten Plänen als kleine Barock-Stadt zur Hauptresidenz von Mecklenburg-Schwerin. Die Gemahlin des Herzogs, Luise Friederike, eine württembergische Prinzessin, bevorzugte eine prächtige und schillernde Hofhaltung. So wurde in den Jahren 1772 bis 1776 anstelle des Jagdhauses ein neues repräsentatives Residenzschloss errichtet, das eigentlich noch viel größer gedacht war (die geschwungenen Seitenflügel auf dem heute leer wirkenden Schlossplatz wurden nie gebaut). Nordwestlich des Schlosses entstand dann schrittweise einer der größten Landschaftsparks Norddeutschlands.

 

Schloss und Park sollten geführt besichtigt werden. Zuvor war Zeit, den Ort – zumindest die breite von Linden gesäumte Schlossstraße mit ihren meist zweigeschossigen Backsteinbauten und vor allem die Stadtkirche, die in gerader Achse dem Schloss gegenüber liegt, – zu erkunden.

 

Die Stadtkirche ist ein typisches Denkmal der Übergangszeit des Barock zum Klassizismus. Dem in Nord-Süd-Richtung angelegten, turmlosen Kirchenbau ist eine breitgelagerte, durch sechs dorische Säulen getragene Vorhalle vorangestellt, die durch ein weithin leuchtendes Christus-Monogramm überragt wird. Im Innern des von je acht Säulen getragenen lichten Kirchenraums fällt der Blick auf ein Riesengemälde über dem erhöhten Altarraum, das die Verkündung der Geburt Christi an die Hirten darstellt und hinter dem sich die Orgel befindet. Auf der Rückseite des Kirchenschiffes sieht man den mit dem herzoglichen Wappen prunkvoll gestalteten Fürstenstuhl sowie die Logen der Hofdamen und des Kavalierskorps.

Im Schloss erhielten wir schließlich eine recht kompetente Führung durch die originalgetreu restaurierten Räume des Ostflügels, die Wohn- und Audienzräume des Herzogs in der Bel-Etage sowie die Gästeappartements im zweiten Stock.

Prunkvoller Mittelpunkt des Schlosses ist der Goldene Saal. Er erstreckt sich über zwei Etagen und glänzt mit prächtigen Säulen und vergoldetem Stuck – alles aus Papiermaché. (Es musste kostengünstig gebaut werden.) Alte Akten wurden in großer Menge in kleine Stücke gerissen und Schicht für Schicht zu den gewünschten Formen verklebt – in einer solchen Perfektion, dass man damals sogar von „Ludwigsluster Carton“ sprach. Aus ihm besteht der gesamte Zierrat im Innern des Schlosses. Der Stuck an den Säulen und Decken, die Girlanden, Masken und Vasen an den Wänden – übrigens auch die vergoldeten Altarleuchter in der Kirche – sind aus diesem Material gestaltet.

In den Räumen befinden sich heute die herzoglichen Kunstsammlungen: Möbel, Gemälde, Büsten, Uhren, Elfenbeinschnitzereien, ein wunderschöner Kamin aus der Meißner Porzellanmanufaktur, sogar eine Sammlung von Korkmodellen antiker Gebäude. Besonders zu erwähnen ist die „Menagerie“ von Jean-Babtiste Oudry, eine Anzahl lebensgroßer Gemälde exotischer Tiere aus dem königlichen Tiergarten in Versailles.

 

Ein Rundgang durch den Schlosspark beendete das Besichtigungsprogramm. Angelegt in den Jahren 1756 bis 1760 als Barock-Garten wurde er von 1854 bis 1856 zum Landschaftspark umgestaltet und mit einer reichhaltigen Flora und einer Reihe von hübschen Bauwerken ausgestattet.

 

Begeistert von diesem Angebot des Kleinen Kulturkreises konnte danach am späten Nachmittag die Rückfahrt nach Lütjenburg angetreten werden.

 

Text:  Horst Menke                                               Fotos:  (c) Jürgen Peters                                      (zum Vergrößern anklicken)

 

Roman von Hans Fallada: "Kleiner Mann - was nun?"

Jo van Nelsens Grammophonlesung mit Bildpräsentation

 

Mittwoch, 13. Juni 2018 im Kulturzentrum "Alte Schmiede" in Lütjenburg

 

2018 feiert Deutschland den 125. Geburtstag Hans Falladas. Mit dem Roman „Kleiner Mann - was nun?“ wurde der Autor 1932 mit einem Schlag berühmt. Jo van Nelsen präsentiert in seiner Grammophon-Lesung die schönsten Passagen der Urfassung des Romans, garniert mit Musik der Zwanziger und Dreißiger Jahre. Natürlich von Original-Schellackplatten, gespielt vom roten Koffergrammophon. Dazu gibt es zeitgenössische Fotos auf der Leinwand, die die Zeitreise perfekt machen.

 

Mit viel Charme und Witz hat Jo van Nelsen den Roman von Hana Fallada " Kleiner Mann-was nun?" präsentiert. Seine ungewöhnliche Darbietung mit Shellackplatten, Fotos und den Originaltexten, die durch die Zensur gestrichen waren, hat mich sehr begeistert. Ein gelungener Abend!  (Jutta von Gavel)

 

Ein wunderbar gelungener, sehr informativer und intensiver Fallada-Abend. Die Musik dazu: vertiefend und fröhlich! Gerne wiederholen! (Rosemarie-Heide Hamann)

 

Fotos:  (c) Peter Zenner

 

"Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand"

Jörg Schüttauf und Holger Umbreit lesen und spielen Auszüge aus dem Roman von Jonas Jonasson

 

Samstag, 14. April 2018 im Hotel "Hohe Wacht"

 

Jonas Jonasson erzählt die Geschichte einer urkomischen Flucht und zugleich die irrwitzige Lebensgeschichte eines eigensinnigen Mannes, der sich zwar nicht für Politik interessiert, aber trotzdem irgendwie immer in die großen historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts verwickelt war. Der Titel ist seit seinem Erscheinen von keiner Bestsellerliste mehr wegzudenken und ist bis dato drei Millionen mal allein im deutschsprachigen Raum verkauft worden.

 

Hohwacht am Sonnabend Nachmittag: es ist kühl und es regnet. Der Ort wirkt jetzt in der Vorsaison wie ausgestorben. Doch es gibt einen Lichtblick! Im Saal des Hotels Hohe Wacht findet eine szenische Lesung mit Jörg Schüttauf und Holger Umbreit statt. Die Künstler lesen aus dem Roman vom Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg und verschwand.

 

Trotz vollbesetztem Saal ist das Publikum überschaubar und die Künstler gestehen hinterher, dass sie sich bei solchen Aufführungen besonders wohl fühlen, weil ein direkter Kontakt zu den Zuhörern entsteht. Dieses Wohlfühlen merkt man von Anfang an. Umbreit witzelt erst mal darüber, dass man ihn in der schriftlichen Ankündigung der Aufführung zum “Peter” gemacht habe und auch das kleine Handicap, dass anstelle der vorgesehenen, aber nicht einsatzfähigen Headsets zwei Mikrofone aufgestellt sind, wird wohlwollend akzeptiert.

 

Die Lesung, aufgelockert durch kleine gespielte Szenen, lässt die Geschichte des alten Ausreißers mit ihren komischen und skurrilen Pointen hautnah erleben und die schauspielerischen Fähigkeiten der Darsteller zeichnen die Personen der bizarren Handlung lebensecht nach. Das Ergebnis sind Lachsalven im Publikum und als dann noch eine Halterung bricht und ein Mikrofon mit lautem Knall zu Boden fällt, steigert das die Begeisterung nur noch, als ob es eine weitere witzige Pointe in der Handlung gewesen wäre!

 

Die Aufführung wird mit lang anhaltendem herzlichen Beifall belohnt, von einem Publikum, das zwar deutlich jünger als der Hundertjährige, aber mehrheitlich schon etwas ergraut ist. Für alle Anwesenden, Künstler und Zuhörer war es ein gelungener fröhlicher Nachmittag, sogar der trübe Himmel war hinterher heller und der Regen hatte aufgehört!

 

Text:   Klaus Schürger, Hamburg                                                          Fotos:  (c) Peter Zenner

 

Sehnsuchtsorte - Wo das Glück unserer Träume greifbar ist

Live-Multivisionsshow und Lesung mit Achill Moser und Aaron Moser

 

Samstag, 24. März 2018 · 19.00 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus

 

Achill Moser und sein Sohn Aaron in Lütjenburg! In Hamburg hatten wir seine „Live-Multivisionsshow und Lesung“ verpasst und deshalb freuten meine Frau und ich umso mehr, dass wir ihn hier im Gemeindehaus erleben können.

An einem für die Jahreszeit zu kalten Samstag im März hofften wir bei den angekündigten „Sehnsuchtsorten“ zumindest auf geträumte warme Temperaturen, sollte es doch in die Wüsten dieser Welt gehen.

Nachdem alle im gut gefüllten Raum von Ilse Allwardt begrüßt wurden, startete die Show mit einigen nur kurz gezeigten Bildern, die uns in zwei, drei Minuten gleich um die ganze Welt führten.

Dann stellten sich die beiden Referenten, die links und rechts neben der großen Leinwand ein kleines Stehpult hatten kurz vor und reisten mit uns zunächst nach Marrakesch. Zu den beeindruckenden Bildern erfuhren wir interessante Details zur Stadt und zum berühmten Markt.

 

Weiter ging es entlang der Seidenstraße über die Mongolei nach China zu eindrucksvollen Heiligtümern des Buddhismus in Dunhuang. Dann in einem Schwenk um die halbe Welt nach Timbuktu in Mali, zu den Tuareg und dann nach Kenia zu den Giraffen im Hell´s Gate Nationalpark. Nach diesen weit entfernten Zielen landeten wir wieder in Europa und dort in Florenz, das Achill zusammen mit seinem Sohn Aaron von München aus in 75 Tagen auf den Spuren von Heinrich Heine erwanderte. Überhaupt klappte die abwechselnde Kommentierung der beiden ausgesprochen gut, hat doch jeder seinen eigenen Stil. So erfuhren wir vom Sohn in leiser Ironie, wie der Vater so tickt: „Wir fahren nicht in Urlaub – wir reisen.“ Auch wenn sie unterwegs sind ergänzen sich beide gut und so arbeitet Aaron nicht nur als Fotograf, sondern wenn er nicht auf Reisen ist als Kameramann und Mediengestalter beim NDR in Hamburg. Natürlich hat er auch einen „Drohnenführerschein“ für besonders spektakuläre Perspektiven aus der Luft.

 

Nach Florenz gab es eine Pause in der neben Getränken das Buch zur Show: „Sehnsuchtsorte – Wo das Glück unserer Träume greifbar ist“ erworben werden konnte. Auf dem Klappentext: „Was ist eigentlich Sehnsucht? Sie ist eine unstillbare Empfindung, ist die Suche nach Glück, ist der Wunsch nach Veränderung, der unsichtbare Zug zu einem Punkt, der Heimat oder Ankunft verheißt. Ein Gefühlsriese, der uns ein Leben lang begleitet.“

Achills neuestes Werk heißt: „Zu Fuß hält auch die Seele Schritt – Gehen als Lebenskunst“

 

Frisch gestärkt und angeregt von interessanten Gesprächen konnten wir nach der Pause sehen, wie zum ersten Mal Lamas auf die Zugspitze kamen und dort für Staunen sorgten. Dann ging es wieder zurück in die Wüsten, zu fantastischen Sandformationen in der Wüste Gobi in der Mongolei und auf der Arabischen Halbinsel Oman in die Rub al-Khali, die als die größte Sandwüste der Erde gilt. Es folgten Sansibar, die magische Gewürzinsel im indischen Ozean wo im Hafen die farbenprächtigen Dhauen, aus Holz gebaute Lastenschiffe mit einem großen dreieckigen Segel, dicht nebeneinander liegen. Weiter ging es, diesmal auf den Spuren von Odysseus, ins Mittelmeer zur griechischen Insel Ithaka. Von den kleinen Fischerorten faszinierte besonders das malerische Dorf Kioni im Norden der Insel.

 

Zum Abschluss erlebten wir Island, das Aaron mit einem Freund bereiste. Es gab beeindruckende Fotos von Vulkanen, Geysiren, Gletschern (was für ein Blau!) und stürzenden Wassern. Ein nach Hamburg gemailtes Foto am Rande eines gewaltigen Wasserfalls gab Anlass zur Besorgnis bei den Eltern Moser, weiß doch Vater Achill um die Gefahren, die hier lauern, wenn man mit dem Kanu zu nahe an den Sog gerät.

 

Und dann überrascht uns Achill Moser mit der Erkenntnis, für die er so viele Jahre des Reisens brauchte, dass das ganz Nahe und Vertraute, der Heimathafen Hamburg, der wahre Sehnsuchtsort ist.

 

Text und Fotos:  (c) Jürgen Peters                                                               (zum Vergrößern anklicken)